Heilpraktiker für Physiotherapie

Der Heilpraktiker für Physiotherapie oder auch sektorale Heilpraktiker (Physiotherapie) ist eine neue Zusatzqualifikation für staatlich anerkannte oder diplomierte Physiotherapeuten. Diese gibt es erst seit August 2009.

Warum bin ich Heilpraktiker für Physiotherapie geworden?

  • Als sektoraler Heilpraktiker für Physiotherapie kann ich Patienten ohne ärztliche Verordnung auf Selbstzahlerbasis behandeln und selbst Physiotherapie und Massagen verordnen
  • Ich diagnostiziere eigenverantwortlich und ohne Rezept
  • Ich bin unabhängiger von gesundheitspolitischen Veränderungen und Verordnungen

Was ist ein Heilpraktiker für Physiotherapie?

Vor der ersten Behandlung beim Physiotherapeuten steht normalerweise der Gang zum Orthopäden, der Ihnen ein Rezept ausstellt. Viele Patienten äußern Ihren Unmut darüber, dass man dafür zunächst wochenlang auf einen Termin warten muss, dann Stunden im Wartezimmer verbringt, um letztendlich vom Arzt kaum Beachtung geschenkt bekommt in der Sprechstunde. Einige Patienten beklagen sogar, dass der Arzt nicht wirklich mit ihnen gesprochen hat und der Name „Sprechstunde“ irreführend sei.

Durch die Zusatzqualifikation des Heilpraktikers für Physiotherapie wird die Stellung der Krankheitsdiagnose vom Physiotherapeuten vorgenommen. Diagnose, u.U. das Ausstellen eines Rezeptes und die Therapie erfolgen aus einer Hand. So sparen Sie sich den Weg und die Wartezeit beim Arzt und kommen direkt zu mir in die Physiotherapie Praxis – ganz egal ob gesetzlich oder privat versichert.Ist die Befundlage unklar oder gibt es in der Anamnese Verdachtsmomente, wird der Patient natürlich trotzdem der Besuch bei einem Facharzt nahegelegt, um das Krankheitsbild und daraus sich ableitende etwaige Kontraindikationen für eine physiotherapeutische Behandlung weiter abzuklären. Ich biete die Leistungen eines sektoralen Heilpraktikers (Physiotherapie) meinen Patienten an.

Zusammengefasst bietet der Heilpraktiker für Physiotherapie gesetzlich Versicherten mit privater Zusatzversicherung sowie Privatversicherten viele Vorteile:

  • keine lange Wartezeit auf einen Arzttermin (Termine in meiner Praxis i.d.R. binnen 36 Stunden)
  • Physiotherapeutische Behandlung ohne ärztliche Verordnung
  • Ausführliche Befundung und Diagnostik
  • Keine vorgeschriebenen Therapieformen , Behandlungstaktung oder Anzahl der zu leistenden Behandlungen
  • dadurch effektivere Behandlung Ihrer Beschwerden

Wer bezahlt die Behandlung?

Für alle Privatpatienten oder Patienten mit privater Zusatzversicherung gibt es die Möglichkeit der Erstattung. Die Rechnung eines Heilpraktikers (erstellt in Anlehnung an die Gebührenordnung für Heilpraktiker „GebüH) kann bei den Privatversicherungen als Heilbehandlung geltend gemacht werden (sofern in Ihrem Vertrag Heilpraktiker Leistungen erstattungsfähig sind).

Sie sind nicht privat versichert, möchten aber dennoch die Vorzüge des Heilpraktikers für Physiotherapie in Anspruch nehmen?
Viele Krankenkassen bieten für einen geringen monatlichen Beitrag eine Zusatzversicherung an. Patienten berichten mir von monatlichen Beiträgen zwischen 15€ und 45€. Zum Vergleich: Bereits eine einzelne Einheit (30 Minuten) Manuelle Therapie kostete ohne Beteiligung eines Kostenträges ebenfalls 45€ in meiner Praxis. Die Mehrkosten einer Zusatzversicherung sind als bereits nach einer Behandlung amortisiert.

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Sie sind nicht privat versichert, möchten aber dennoch die Vorzüge des Heilpraktikers für Physiotherapie in Anspruch nehmen?

Viele Krankenkassen bieten für einen geringen monatlichen Beitrag eine Zusatzversicherung an. Patienten berichten mir von monatlichen Beiträgen zwischen 15€ und 45€. Zum Vergleich: Bereits eine einzelne Einheit (30 Minuten) Manuelle Therapie kostete ohne Beteiligung eines Kostenträges ebenfalls 45€ in meiner Praxis. Die Mehrkosten einer Zusatzversicherung sind als bereits nach einer Behandlung amortisiert.

Welche Therapien darf ich zusätzlich abgeben?

Hier ändert sich durch die Zulassung nichts. Ich darf auch als sektoraler Heilpraktiker nur die Behandlungen abgeben, die mir bereits als Physiotherapeut erlaubt sind, beziehungsweise für die ich entsprechende Zusatzqualifikationen besitze – und kein bisschen mehr. Allerdings darf ich privat versicherte Patienten und Selbstzahler ohne ärztliche Verordnung behandeln. Ich verfüge also über den Direktzugang zu diesen Patienten. Für diese darf ich basierend auf einer Untersuchung im Rahmen meiner Tätigkeit als sektoraler Heilpraktiker der Physiotherapie selbstständig entscheiden, welche Behandlung in welcher Häufigkeit und Frequenz angewandt werden soll.

Welche weiteren Vorteile bringt die Ausbildung zum Heilpraktiker für Physiotherapie?

Man ist autonomer und kann ohne ärztliche Verordnung Patienten behandeln. Dadurch entfallen zum Beispiel aufwendige Rückfragen beim Arzt, wenn es Un-klarheiten bei der Verordnung gibt oder die eigene Befunderhebung der verordneten Indikation und Therapie widerspricht. Sofern die eigene Untersuchung ergibt, dass der Patient mit den Mitteln der Physiotherapie zu behandeln ist, kann man diese Behandlung als Sektoraler Heilpraktiker somit auch ohne ärztliche Verordnung durchführen.

Eindrücke zum Heilpraktiker für Physiotherapie

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